Die Bally's Corporation hat einen bedeutenden Aufschwung erfahren, nachdem ihre Aktionäre dem 4,6 Milliarden Dollar schweren Übernahmeangebot von Standard General zugestimmt haben. Das grüne Licht der Investoren ebnet den Weg für diesen wegweisenden Deal und läutet unter der Führung von Standard General ein neues Kapitel für das Glücksspiel- und Unterhaltungsunternehmen ein
Die Aktionäre der Bally's Corporation haben der Fusion des Unternehmens mit The Queen Casino & Entertainment, einem Portfoliounternehmen, das mehrheitlich im Besitz von Standard General, dem größten Anteilseigner von Bally, ist, formell zugestimmt.
In einer außerordentlichen Hauptversammlung am 19. November stimmten die Aktionäre von Bally – darunter auch unabhängige Investoren – dem Fusionsvertrag zu. Wichtig ist, dass die Aktien von Standard General, der Sinclair Broadcast Group und ausgewählten Führungskräften des Unternehmens von der Abstimmung ausgeschlossen waren.
Die im März vorgeschlagene und im Juli angenommene Fusionsvereinbarung sieht vor, dass der Hedgefonds alle ausstehenden Aktien von Bally zu einem Preis von 18,25 US-Dollar pro Aktie erwirbt. Dieser Preis entspricht einem deutlichen Aufschlag von 71 % auf Basis des 30-Tage-Durchschnittskurses der Aktie (Stand: 8. März).
Nach Abschluss der Transaktion wird Bally's weiterhin als börsennotiertes Unternehmen bestehen bleiben. Aktionäre, die ihre Anteile behalten möchten, sehen ihre Aktien vorübergehend unter dem Tickersymbol BALY.T an der New Yorker Börse gehandelt. Dies gewährleistet die Liquidität während des Fusionsprozesses. Nach dessen Abschluss wird der Handel wieder unter dem ursprünglichen Tickersymbol BALY fortgesetzt.
Bally's geht davon aus, dass die Fusion vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen und Abschlussbedingungen in der ersten Hälfte des Jahres 2025 abgeschlossen sein wird.
Am letzten Handelstag in New York legten die Aktien der Bally's Corporation (NYSE: BALY) um 0,34 % zu und schlossen bei 17,86 US-Dollar pro Aktie




